Takt-Filter
Donnerstag, 27. März 2008 - 23:39
Alle Menschen besitzen einen “Filter für Taktgefühl”, der alles, was ihn durchläuft, mit entsprechendem Taktgefühl versieht. Die meisten “normalen Menschen” haben einen Taktgefühl-Mund, der dem Gesagten Taktgefühl verleiht. Der Grund dafür ist, dass ihre Eltern ihnen Sätze beibrachten wie: “Wenn du nichts Nettes sagen kannst, sage besser gar nichts.” “Computerfreaks” haben dagegen ein Taktgefühl-Ohr, das dem Gehörten Taktgefühl verleiht. Der Grund dafür ist, dass Computerfreaks als Kinder gehänselt wurden und ihre Eltern ihnen dann Sätze beibrachten wie: “Sie sagen so gemeine Dinge nur, weil sie neidisch sind. Sie meinen es nicht so.” Wenn normale Menschen sich unterhalten, versehen sie das Gesagte mit dem notwendigen Taktgefühl. Ihre Gefühle werden dadurch nicht verletzt. Wenn Computerfreaks sich unterhalten, versehen sie das Gehörte mit dem notwendigen Taktgefühl. Ihre Gefühle werden dadurch ebenfalls nicht verletzt. Wenn nun aber ein normaler Mensch mit einem Computerfreak spricht, ist jener schnell frustriert, weil der normale Mensch ständig um den heißen Brei herumzureden scheint, statt zu sagen, was er wirklich will. Noch schlimmer ist es, wenn ein Computerfreak mit einem normalen Menschen redet. Er spricht ohne Taktgefühl, weil er davon ausgeht, dass der normale Mensch das unverblümte Gespräch selbst um den notwendigen Takt ergänzt, verletzt aber dadurch dessen Gefühle. Computerfreaks müssen verstehen, dass normale Menschen alles, was sie sagen, mit entsprechendem Takt versehen müssen, weil sie sich sonst sehr unwohl fühlen. Normale Menschen müssen verstehen, dass Computerfreaks zwar taktlos zu sein scheinen, aber die Dinge, die sie sagen, eigentlich nicht persönlich gemeint sind und auch nicht so verstanden werden sollten. Beide Arten von Mensch müssen besonders geduldig im Umgang mit denjenigen sein, die den Filter für Taktgefühl an der jeweils anderen Stelle haben. Quelle: Der Originalaufsatz “Tact Filters” stammt von Jeff Bigler. Die Veröffentlichung meiner etwas freien Übersetzung aus dem Amerikanischen geschah mit seiner freundlichen Genehmigung. Der Datensauger
Sonntag, 20. Januar 2008 - 16:08
Was macht man mit selbstgebrannten CDs, wenn man sie nicht mehr braucht? Zum Wegwerfen sind sie an sich viel zu schade. Der Trägerkunststoff ist hochwertig und kann gut recycelt werden. Eine CD gehört deshalb nicht in den Restmüll. Und in den Gelben Sack schon gar nicht! Mittlerweile nehmen viele kommunale Müllsammelstellen CDs an und führen sie dem Recycling zu. Bleibt nur ein zweites Problem: Wie bekommt man die Daten von der CD wieder herunter? Wenn es sensible personenbezogene Daten sind, hilft eigentlich nur eines. Die CDs müssen dann mit einem Spezialschredder in kleine Partikel zerschnippselt werden. Eine andere effektive Methode ist die Bestrahlung der CD in einer Mikrowelle für wenige Sekunden. Allerdings werden dabei giftige Gase freigesetzt, außerdem kann ein Feuer entstehen oder die Mikrowelle dabei zerstört werden. Die Methode Mikrowelle kommt also keinesfalls in Frage. Ich habe eben zufällig eine Methode gefunden, die sauber ist und zumindest den einfachen Datenvoyeur von nicht ganz so sensiblen Daten fernhalten kann. Man braucht dazu nur ein Cuttermesser und ein Gerät, das man in jedem Haushalt finden sollte: einen Staubsauger.
Geschrieben von Richard "Shred" Körber
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Deutsche Gründlichkeit
Mittwoch, 26. September 2007 - 00:17
Meinem Auto wurde überraschend die TÜV-Plakette verweigert. Der Grund waren für das Modell nicht zugelassene Reifen. Statt 195/60 waren 195/65er auf der Felge, die Reifen also ein wenig zu groß. Das führt dazu – so wurde es mir erklärt – dass das Tachosignal nicht mehr stimmt und ich deshalb schneller fahre, als mir auf dem Tacho angezeigt wird. Ein “schwerer Mangel” sei das, daher keine Plakette, stattdessen eine Nachuntersuchung in spätestens vier Wochen. Schuld war der Reifenhändler. Er hatte die richtigen Reifen berechnet, aber die falschen aufgezogen. Wenigstens diskutierte er nicht lange, sondern ersetzte mir kostenlos die falschen Reifen durch nagelneue der richtigen Größe. Bei der TÜV-Nachuntersuchung durfte ich dann 15 Euro berappen. Und der Prüfer begutachtete auch artig alle vier Reifen, bevor er die neue Plakette aufklebte. Warum auch nicht? Könnte ja sein, dass ich in der Hoffnung, es würde ihm nicht auffallen, nur einen Reifen tauschte. So, und eben habe ich mal ausgerechnet, wie fatal dieser Geschwindigkeitsunterschied ist, den der falsche Reifen verursachte. Die Geschwindigkeit war mit den falschen Reifen gerade mal 3% höher. Statt 30 km/h fuhr ich also tatsächlich mit etwa 30,9 km/h, statt 50 km/h waren es 51,5 km/h und statt 100 km/h waren es 103 km/h. Ein Tachometer darf laut StVO dagegen eine bis zu 10% + 4 km/h höhere Geschwindigkeit anzeigen. Wie heißt die Straße?
Montag, 24. September 2007 - 01:00
Geschrieben von Richard "Shred" Körber
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Camping verboten!
Montag, 17. September 2007 - 07:57
So, ich bin aus Rhodos zurück. Es wird noch etwas brauchen, bis ich die Fotos sortiert und nachbearbeitet habe. Diesmal ist auch mindestens ein Panorama- und ein HDR-Tonemap-Bild dabei. Vorab schon mal eine kleine Kostprobe…
Vertrauensbasis...
Donnerstag, 30. August 2007 - 11:09
Schön, wenn man als Kunde sieht, wieviel Vertrauen das Management offenbar in seine Mitarbeiter hat…
Gefunden unter der Rechnung einer Steakhauskette in Köln.
Geschrieben von Richard "Shred" Körber
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Tatsächlich noch leiser
Mittwoch, 29. August 2007 - 00:25
Hmm… Also, Samsung-Festplatten waren ja eigentlich schon immer verdammt leise. Heute habe ich aber zwei Samsung HD161HJ verbaut. Und die sind tatsächlich noch leiser. Ich muss schon genau hinhören, um das leise Fiepen der Plattenmotoren zu hören. Mittlerweile ist tatsächlich der Lüfter vom Ultra Silent-Netzteil die “lauteste” Komponente. Und das, obwohl es gleich zwei Platten sind und ich keinerlei Dämpfungsmaßnahmen ergriffen habe. Wahnsinn! Wie man den Belkin SurgeMaster anschließt
Donnerstag, 23. August 2007 - 14:22
Da mich die Frage in letzter Zeit häufiger erreicht, schreibe ich hier mal eine Antwort für alle. Das GerätDer Belkin SurgeMaster Maximum verspricht neben dem Schutz von Elektrogeräten gegen Überspannung auch den Schutz für Telefon und Netzwerk. Auf dem Karton ist sogar ausdrücklich “DSL Schutz” erwähnt. Außerdem beinhaltet das Paket eine Garantie, die dann greift, wenn ein korrekt angeschlossenes Gerät dennoch durch eine Überspannung gegrillt wird. Ich habe mich vor allem wegen dem ausdrücklichen DSL-Schutz für den SurgeMaster entschieden. Der ist nämlich nicht selbstverständlich. Ein anderer Anbieter teilte mir mit, dass deren Schutzstecker wegen der Filterwirkung nicht für DSL geeignet sei. Das ProblemBeim Auspacken kam dann die Ernüchterung. Die “Anleitung” bestand aus einem kopierten A4-Zettel, auf dem von DSL auf einmal keine Rede mehr war. Und als Telefonkabel war ein Kabel beigelegt, das an beiden Enden einen so genantnen Westernstecker hat. In Deutschland werden aber TAE-Stecker verwendet. Damit ist der SurgeMaster, so wie er ausgeliefert wird, an sich nicht für den deutschen Markt geeignet. Auf Anfrage bestätigt mir der Belkin-Support immerhin schon mal, dass der Surgemaster zwischen Telefondose und Splitter geschaltet wird. Das Anschließen wäre damit aus technischer Sicht nicht mehr das Problem. Es würde reichen, das bereits vorhandene Kabel von der Telefondose zum Splitter aufzutrennen und zwei RJ-11-Stecker anzuklemmen. Die Kunststoffstecker kosten nur ein paar Cent. Die Klemmzange ist teurer, aber die könnte man sich auch ausleihen oder einen Elektronik-Fachhändler fragen, ob er die Stecker für eine Spende in die Kaffeekasse aufklemmt. Es geht aber um das korrekte Anschließen im juristischen Sinne, denn immerhin will man von Belkin gleich ein paar tausend Euro haben, wenn trotzdem ein Blitz den Computer und die Heimkinoanlage zerstört. Eine selbst gebaute Verkabelung führt möglicherweise dazu, dass Belkin die Garantieleistung verweigern wird. Aus dem Grund kam für mich die einfache Lösung nicht in Frage. Die LösungVorab: Ich gehe davon aus, dass die Verwendung handelsüblicher Adapter nicht zum Erlöschen der Garantie führt. Irgendwie muss man das Gerät ja anschließen, um die auf dem Karton beworbenen Eigenschaften auch nutzen zu können. Das ist allerdings meine persönliche Meinung. Wenn du deinen SurgeMaster ebenfalls so verkabelst, machst du das auf eigenes Risiko. Im Zweifelsfall solltest du vorher Belkin und/oder einen Anwalt konsultieren. Das Anschließen des SurgeMaster an die Telefondose ist noch relativ einfach. In fast jedem Elektronikhandel gibt es Adapter von TAE-F-Stecker auf RJ-11-Buchse. Die braucht man zum Beispiel, um ein Notebook ans Telefonnetz anzuschließen. Diesen Adapter steckt man in die Telefondose, daran dann das beim SurgeMaster mitgelieferte Telefonkabel. Das andere Ende steckt man in den Telefoneingang des SurgeMaster. Schwieriger ist es aber, den Splitter an den Ausgang anzuschließen. Ein Kabel mit RJ-11 auf der einen und dem am Splitter verwendeten DEC-Typ-Stecker auf der anderen Seite habe ich beim besten Willen nicht finden können. Nach langer Suche konnte ich wenigstens einen fertigen Adapter von RJ-11-Stecker auf TAE-Buchse bei einem MediMax auftreiben. Er wird an den Telefonausgang des SurgeMaster gesteckt. An die TAE-Buchse wird dann der TAE-Stecker des Splitters eingesteckt. Fertig ist die Konstruktion. Und trotz der vielen Zwischenstecker und Überspannungsfilter funktioniert sie bei mir selbst mit ADSL2 und 18MBit/s noch tadellos. Ich durfte dafür aber mehrere Tage herumsuchen und für die Adapter noch zusätzlich 12 Euro zahlen. Die Tatsache, dass ich gut zwei Jahre später immer noch Anfragen zum Anschluss kriege, zeigt mir, dass Belkin das Problem zwischenzeitlich nicht behoben hat. Eigentlich ist das eine Unverschämtheit. Objektiv mit Bildstabilisator
Dienstag, 24. Juli 2007 - 19:08
So, ich habe jetzt endlich das lange ersehnte neue Sigma-Objektiv mit Bildstabilisator vor meiner Kamera. Kostprobe gefällig? Ich habe aus freier Hand bei relativ schwachem Licht und mit voller Brennweite von 200mm meine Wanduhr fotografiert. Die Kamera belichtete mit 1/10 Sekunde. Das Bild wurde mit abgeschaltetem Bildstabilisator gemacht:
Und das Bild mit der gleichen Belichtung, aber eingeschaltetem Bildstabilisator:
Es ist immer noch leicht verwackelt, aber bereits ziemlich brauchbar. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es ohne Stativ bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen wurde.
Geschrieben von Richard "Shred" Körber
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Blog, reloaded
Sonntag, 22. Juli 2007 - 19:27
Nachdem mir die Bedienung meines alten Blogs etwas zu sperrig wurde, habe ich mich entschlossen, auf Serendipity umzusatteln. In meinem Fedorablog habe ich bereits gute Erfahrung damit gemacht. Ich hoffe, mit dem Schritt endlich wieder etwas regelmäßiger zu bloggen. Nun gut, das Design erinnert zugegebenermaßen ein wenig sehr an das Fedorablog. Aber das wird sich auch noch ändern. Ich bin mir sowieso noch nicht sicher, ob das Serendipity-Blog bereits das Ende meiner Blogsuche ist und ich die alten Artikel hier nachziehen werde, oder ob ich irgendwann mein eigenes CMS entsprechend aufbohren und die Einträge aus diesem Blog dorthin umziehen lassen werde. Wie auch immer… Viel Spaß mit der Fortsetzung.
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